Stiftungsgedanke

Frau Prof. Dr. Beate Hermelin, Universität London, die sich in der Experimentalpsychologie einen Namen als international bekannte Autismusforscherin gemacht hat, verfügte testamentarisch, dass mit ihrem sowie dem Tode ihrer Schwester Dorothee Fliess die „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.“ mit einem Legat in Höhe von € 450.000,– bedacht wird.

Dieses Vermögen ist nach dem Willen Beate Hermelins in einem an ihre Schwester erinnernden „Dorothee-Fliess-Fonds“ anzulegen. Mit den Erträgen aus diesem Fond sollen zukünftig junge Menschen, vornehmlich Doktoranden, finanziell unterstützt werden, die sich mit der wissenschaftlichen Erforschung des Widerstandes gegen das „Dritte Reich“ beschäftigen.

Hiervon leitet sich folgender Stiftungszweck ab:

  • Finanzielle Unterstützung in Höhe von monatlich € 1.000,– für Doktoranden, die über den Widerstand in der NS-Zeit forschen
  •  Vergabe eines „Dorothee-Fliess-Preises für Widerstandsforschung“ in Höhe von bis zu € 10.000,– alle zwei Jahre
  • Projektbezogene finanzielle Unterstützung der „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.“