Erhöhung Promotionsstipendium – jetzt 1.300 EUR im Monat

Die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. vergibt erneut ein Promotionsstipendium über 1.300 EUR im Monat aus Mitteln der Stiftung Dorothee-Fliess-Fonds.

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Dieses Stipendium soll junge Forscherinnen und Forscher ermuntern, sich im Sinne von Dorothee Fliess mit Themen des Widerstandes gegen das „Dritte Reich“ zu beschäftigen. 

Alles weitere entnehmen Sie bitte den Ausschreibungsbedingungen.

Klemens von Klemperer verstorben

Das langjährige Mitglied im Beirat der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, Prof. Dr. Klemens von Klemperer,Northampton (Massachusetts, USA), verstarb am 23.12.2012 im Alter von 96 Jahren. Klemens Klemperer wurde im Jahr 2010 für seinen unermüdlichen und jahrzehntelangen Einsatz im Zusammenhang mit der Forschung über die Hitlerdiktatur und den Deutschen Widerstand mit dem „Dorothee-Fliess-Preis für Widerstands-forschung“ geehrt.

Lesen Sie:  Nachruf von Dr. Ekkehard Klausa   im „Tagesspiegel“ sowie Tribute to Klemens

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Unternehmen Sieben

Unter dem Titel „Ein Wutanfall Hitlers ebnete den Weg“ beschreibt Winfried Meyer in einem Artikel in der FAZ, wie eine Gruppe Berliner Juden, unter ihnen die Familie Fliess, 1942 dem Holocaust entkam. In der Gruppe war somit auch die Tochter Dorothee Fliess, die Namensgeberin des „Dorothee-Fliess-Fond“. Dr. Winfried Meyer wurde als Autor des Buches „Unternehmen Sieben“, in dem er die eindrucksvolle Geschichte ihrer Rettung beschreibt, 2010 mit dem „Dorothee-Fliess- Preis für Widerstandsforschung“ ausgezeichnet.

Lesen Sie hier den Artikel aus der FAZ vom 20. Oktober 2012

Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger des mit 5.000 € dotierten Forschungspreises

2022

Prof. Dr. Günther Brakelmann für sein Lebenswerk:

Günther Brakelmann erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung 2022 für sein Lebenswerk. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der XXXV. Königswinterer Tagung im Haus der Geschichte am Abend des 25. Februars 2023. 

Der 91-jährige evangelische Theologe und Soziologe hat seine Forschungsschwerpunkte in der Geschichte des Antisemitismus und in der Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. In unzähligen Vorträgen und Publikationen hat er die Forschungsgemeinschaft in den letzten 50 Jahren begleitet, beraten und unterstützt. 

Die Laudatio hielt Fritz Delp, bis vor Kurzem Mitglied des Vorstandes der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. Seine Laudatio wird in Kürze hier zur Verfügung stehen.

2021

Dr. Linda von Keyserlingk-Rehbein für ihre Dissertation:

Nur eine „ganz kleine Clique“? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944, Berlin: Lukas, 2. Aufl. 2019 (1. Aufl. 2018) (= Schriftenreihe der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Reihe A: Analysen und Darstellungen, Bd. 12). (https://www.lukasverlag.com/programm/titel/496-nur-eine-ganz-kleine-clique.html)

Die Preisverleihung erfolgte am 27. August 2022, im Rahmen der XXXIV. Königswinterer Tagung in Bonn.

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2020

Dr. Barbara Lier für ihre Dissertation:

Das »Hilfswerk 20. Juli 1944«. Die Geschichte der Hinterbliebenen der Hitler-Attentäter von 1944 bis 1974, Augsburg: Wißner, 2020 (= Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V., Bd. 28). (https://www.wissner.com/verlagsprogramm/regionalgeschichte/schriftenreihe-der-forschungsgemeinschaft-20-juli-1944-e-v/das-hilfswerk-20-juli-1944-detail)

und

Dr. Georg von Witzleben für seine Dissertation:

„Wenn es gegen den Satan Hitler geht“. Erwin von Witzleben im Widerstand. Biografie, Hamburg: Osburg, 2013.

2012

Dr. Antje Vollmer für ihre Doppelbiographie:

Doppelleben. Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop, Frankfurt am Main: Eichborn, 2010 (= Die andere Bibliothek). (https://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Doppelleben::389.html)

Die Preisverleihung erfolgte am 23. Februar 2013 im Rahmen der „XXVI. Königswinterer Tagung“ in Königswinter.

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und

Dr. Veronika Diem für ihre Dissertation:

Die Freiheitsaktion Bayern: Ein Aufstand in der Endphase des NS-Regimes, Kallmünz: Lassleben, 2013 (= Münchener Historische Studien: Abteilung bayerische Geschichte, Bd. 19)

Die Preisverleihung erfolgte am 25. Februar 2012 im Rahmen der XXV. Königswinterer Tagung in Königswinter.

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2010

Prof. Dr. Klemens von Klemperer für seinen unermüdlichen und jahrzehntelangen Einsatz im Zusammenhang mit der Forschung über das NS-Regime und den Deutschen Widerstand

und

Dr. Winfried Meyer für seine Dissertation:

Unternehmen Sieben: eine Rettungsaktion für vom Holocaust Bedrohte aus dem Amt Ausland-Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht, Frankfurt am Main: Hain, 1993.

Die Preisverleihung erfolgte am 20. Februar 2010 im Rahmen der XXIV. Königswinterer Tagung in Königswinter.

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Zuschüsse und Stipendien für die Widerstandsforschung

Finanzielle Hilfe bei Promotionen, wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Tagungen – seit 2009 unterstützt die Treuhandstiftung des Dorothee-Fließ-Fonds Historikerinnen und Historiker bei Forschungsprojekten zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Insgesamt wurden bislang Mittel in Höhe von rund 150.000 Euro ausgeschüttet (inklusive Forschungspreise). Hier eine Auswahl der in den letzten Jahren geförderten Projekte.

Zuschüsse durch den Dorothee-Fliess-Fonds

2019

Tagung „Für Freiheit – Recht – Zivilcourage. 75 Jahre 20. Juli 1944“, Tagungsort: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden (Organisation: Prof. Dr. Frank Lothar Kroll, Universität Chemnitz. In Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V., dem Militärhistorischen Museum Dresden und der Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen)

Begegnungsreise zwischen deutschen und polnischen Studierenden nach Kreisau (Organisation: Dr. Christoph Studt, Universität Bonn)

Dissertationsprojekt von Maria Magdalena Köhler: Josef Wirmer (Universität Mainz)

2017

Druckkostenzuschuss für: Annemarie Franke: Das neue Kreisau. Die Entstehungsgeschichte der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung 1989-1998, Augsburg: Wißner, 2017 (= Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V., Bd. 22).

Druckkostenzuschuss für: Henriette Schuppener: „Ihr trugt die Schande nicht, Ihr wehrtet Euch“. Das Gedenken an den 20. Juli 1944 im Wandel der Zeit, Augsburg: Wißner, 2017 (= Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V., Bd. 21).

Stipendien des Dorothee-Fliess-Fonds

2016 bis 2018

Mario H. Müller für seine Dissertation: „Fabian von Schlabrendorff (1907-1980) Eine politisch-biographische Studie zum Widerstand gegen Hitler und den Nationalsozialismus“ (Universität Chemnitz)

Preisverleihung an Frau Dr. Antje Vollmer

Am 23. Februar 2013 fand im Rahmen der „XXVI. Königswinterer Tagung“ die offizielle Verleihung des mit EUR 5.000,00 dotierten „Dorothee-Fliess-Preises für Widerstandsforschung“ an Frau Dr. Antje Vollmer statt. Der Preis wurde ihr verliehen für ihre Doppelbiographie mit dem Titel:

„Doppelleben–Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop“

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„Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung“ 2012 vergeben

In Erfüllung der testamentarischen Auflage der Stifterin Prof. Dr. Beate Hermelin vergab die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 zum zweiten Mal seit der Gründung des „Dorothee-Fliess-Fond“ im Jahr 2008 den mit EUR 10.000 dotierten „Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung“. Die Verleihung des Preises fand am 25. Februar 2012 im Rahmen der XXV. Königswinterer Tagung im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter statt.

Der Preis wurde in zwei Teilen zu jeweils EUR 5.000 vergeben.

Die Preisträger sind: Frau Dr. Antje Vollmer
und  Frau Dr. Veronika Diem.

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„Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung“ 2010

Am Samstag, dem 20. Februar 2010, erfolgte erstmals in der Geschichte der Forschungsgemeinschaft die Vergabe des „Dorothee-Fliess-Preis für Widerstands-forschung“. Verliehen wurde der Preis im Rahmen der XXIV. Königswinterer Tagung im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter. Im Stiftungsrat des „Dorothee-Fliess-Fond“ war die Entscheidung vorausgegangen, den alle zwei Jahre ausgelobten Preis in Höhe von € 10.000,– in diesem Jahr in zwei Teilen zu jeweils € 5.000,– zu vergeben.

Die Preisträger sind Prof. Dr. Klemens von Klemperer, Northampton, Massachusetts, und Dr. Winfried Meyer, München.

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